Länder-Guide · Aktualisiert Juni 2026

E-Rechnung Irland: VAT Modernisation, Peppol

Irland hat den Zeitplan für die B2B-E-Rechnung bestätigt: Große Konzerne starten am 1. November 2028, die übrigen USt-Unternehmen folgen im November 2029. Das Ganze ist Teil der VAT Modernisation der Revenue. Das Format ist strukturiertes XML nach EN 16931, übertragen über das Peppol-Netz, PDF reicht dann nicht mehr.

TL;DR

B2B-Pflicht gestaffelt: große Konzerne (Large Corporates Division, in Irland ansässig) ab 1.11.2028, übrige USt-Unternehmen mit innergemeinschaftlichen Lieferungen ab November 2029. Format: EN 16931 als strukturiertes XML über Peppol. Alle Unternehmen müssen empfangen können. Volle ViDA-Konformität Juli 2030. Vera erzeugt die EN-16931-Datei, Versand über einen Access Point und die Meldung sind getrennt.

Ab wann ist die E-Rechnung in Irland Pflicht?

Die Revenue hat Zeitplan und Umfang bestätigt. Die erste Phase trifft die großen Konzerne, die von der Large Corporates Division betreut werden und in Irland ansässig sind. Sie müssen strukturierte E-Rechnungen ausstellen und einen Teil der Transaktionsdaten an die Revenue melden.

DatumPflichtWer betroffen
1.11.2028E-Rechnung plus Meldung (Phase 1)große Konzerne (Large Corporates Division, in Irland ansässig)
Nov 2029E-Rechnung (Phase 2)übrige USt-Unternehmen mit innergemeinschaftlichen Lieferungen

Format, Peppol und Empfangspflicht

Pflicht ist strukturiertes XML nach EN 16931, übertragen über das Peppol-Netz. Unstrukturierte Formate wie PDF gelten dann nicht mehr. Wichtig auch für kleinere Betriebe: Alle Unternehmen in Irland müssen technisch in der Lage sein, strukturierte E-Rechnungen zu empfangen, auch wenn sie selbst noch nicht ausstellen müssen.

Wie Vera für Irland hilft

Wichtig: Vera erzeugt die EN-16931-Rechnung und validiert vor dem Download. Der Versand über einen Peppol Access Point und die Meldung an die Revenue sind eigene Schritte. Vera ist selbst kein Access Point.

Für die Rechnungserstellung nach EN 16931 ist Vera direkt nutzbar. Den Versand über einen zertifizierten Access Point übernimmst du über einen Peppol-Dienstleister.

Häufige Fragen

Ab wann ist die B2B-E-Rechnung in Irland Pflicht?

Große Konzerne (Large Corporates Division, in Irland ansässig) ab 1.11.2028, übrige USt-Unternehmen mit innergemeinschaftlichen Lieferungen ab November 2029.

Welches Format gilt in Irland?

Strukturiertes XML nach EN 16931 über das Peppol-Netz. PDF gilt dann nicht mehr.

Müssen alle Unternehmen E-Rechnungen empfangen können?

Ja. Alle Unternehmen in Irland müssen strukturierte E-Rechnungen empfangen können, auch wenn sie selbst noch nicht ausstellen müssen.

Wofür ist die VAT Modernisation gedacht?

Für eine echtzeitnähere Steuermeldung, ausgerichtet am EU-Rahmen ViDA. Volle ViDA-Konformität ist für Juli 2030 vorgesehen.

Erzeugt Vera irische E-Rechnungen nach EN 16931?

Ja, validiert vor dem Download. Versand über einen Access Point und die Meldung sind eigene Schritte, Vera ist kein Access Point.

EN-16931-Rechnungen für Irland

Vera erzeugt die EN-16931-Datei im Browser, validiert vor dem Download. Den Versand über einen Peppol Access Point und die Meldung an die Revenue übernimmst du über einen Dienstleister.

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